StorageCraft-Glossar

Add-On-Services: Services, die zusätzlich zu den Hauptservices angeboten werden. Einige Add-On-Programmfunktionen erfordern eine Gebühr, die zusätzlich zu den monatlichen Servicegebühren fällig ist. Im Rahmen der StorageCraft-Cloud-Services ist beispielsweise für das Reservieren einer öffentlichen IP-Adresse eine Add-On-Gebühr erforderlich. Sofern Add-On-Gebühren anfallen, sind diese in der jeweiligen Marketing- und Vertriebsdokumentation beschrieben.

Agent: Halbautonome Software, die Daten erfasst und an einem sekundären Speicherort ablegt. Beispiele für StorageCraft-Agenten sind ShadowProtect- und ShadowControl-Agenten.

Appliance: Ein vollständiges Anwendungspaket, bestehend aus dem Betriebssystem, der Anwendungssoftware einschließlich der erforderlichen Komponenten sowie den für den Betrieb erforderlichen Konfigurations- und Datendateien.

Backup: Die Sicherung von Dateien, Volumes und Datenbanken, mit dem Ziel, sie für den Fall eines Geräteausfalls oder einer sonstigen Katastrophe sicherzustellen. Die Erstellung von Backups ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Disaster Recovery-Strategie, was jedoch häufig vernachlässigt wird – insbesondere von den Benutzern von Personal Computern.

Backup & Disaster Recovery (BDR): Prozess der Sicherung und Wiederherstellung von Daten und Anwendungsservices. Beschreibt auch ein dediziertes System oder eine Appliance, das/die für BDR verwendet wird.

Backup-Image-Datei: Eine Datei, die den Inhalt einer Backup-Aktivität enthält. Mithilfe von Backup-Image-Dateien können Sie die Daten eines Computersystems zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen.

Backup-Image-Satz: Eine Sammlung von Image-Dateien, die aus der Basis-Image-Datei des Systems sowie etwaigen inkrementellen Image-Dateien besteht.

Bare-Metal-Wiederherstellung (BMR): Die vollständige Wiederherstellung von Computerdaten auf einer physischen oder virtuellen Maschine nach einem schwerwiegenden Ausfall (einschließlich Betriebssystem, Dateisystem, Partitionen, Volumes und Daten) anhand eines vollständigen Backup-Images. Bei Cloud-Services ist dieses Image in der StorageCraft-Cloud gespeichert. Das Image wird anschließend auf ein BMR-Wiederherstellungslaufwerk kopiert und auf Anfrage an den Cloud-Kunden gesendet.

Basis-Image-Datei: Eine Backup-Datei, die eine Kopie aller verwendeten Sektoren eines Volumes oder einer Partition enthält. Insbesondere bezeichnet dieser Begriff das erste vollständige Image, das zum Starten einer inkrementellen Kette verwendet wird. Siehe auch Vollständige Image-Datei.

Cloud: Die Umgebung, in der Kundendaten abgelegt und für den Zugriff und die Bearbeitung durch den Kunden über Remote-Hardware, Rechenzentren und Backup-Software zur Verfügung gestellt werden. In Verbindung mit StorageCraft-Cloud-Services bezeichnet der Begriff Cloud alle Komponenten außerhalb des LAN-Netzwerks, die zum Übertragen, Speichern und Wiederherstellen Ihrer Daten erforderlich sind.

Cloud-Services: Die von StorageCraft angebotenen Services, bestehend aus Cloud-Storage, Failover und Recovery.

Cloud-Services-Portal: Eine kennwortgeschützte StorageCraft-Website unter cloud.storagecraft.com, die Kunden den Zugriff auf Funktionen und Informationen im Zusammenhang mit ihrem Konto, ihren Daten und Cloud-Services ermöglicht.

Cloud-Storage: Übertragung, Wartung, Zugänglichkeit und Meldung von Kundendaten an bzw. auf einer Hardware, die sich in einem Cloud-Services-Rechenzentrum befindet.

Kaltes Backup: Ein Backup, das mithilfe der Recovery Environment erstellt wird und nicht während der Ausführung des Computer-Betriebssystems.

Komprimierung: Eine Technologie, die zum Verringern der Größe einer Datei unter Beibehaltung des ursprünglichen Inhalts verwendet wird. Durch Komprimierung können Sie Zeit, Bandbreite und Speicherplatz einsparen.

Konsolidierung: Ein von StorageCraft ImageManager verwendeter, festplattenplatzsparender Prozess. ImageManager fasst alle innerhalb von zwei oder mehreren inkrementellen Backup-Dateien erfassten Festplattenänderungen zusammen und erstellt daraus ein konsolidiertes inkrementelles Backup. ImageManager verwendet dabei folgende Erweiterungen: -cd für konsolidierte tägliche inkrementelle Backups, -cw für konsolidierte wöchentliche inkrementelle Backups, -cm für konsolidierte monatliche inkrementelle Backups und -cr für eine rollierende Konsolidierung monatlicher Dateien.

Für eine rollierende Konsolidierung : Ein Backup-Zeitplanungsmodell für ShadowProtect, mit dem Sie eine Basis-Image-Datei und anschließend zusätzliche inkrementelle Backup-Dateien zu bestimmten Uhrzeiten erstellen können, in denen nur die von ShadowProtect erfassten Änderungen seit dem letzten Backup enthalten sind. Dieser Vorgang wird auch als kontinuierliches Backup bezeichnet.

Crash-Consistent Backup: Ein Backup aller Daten eines Volumes, das jedoch nicht den Inhalt des Speichers oder ausstehender E/A-Vorgänge enthält. Dieses Backup entspricht im Ergebnis dem Backup, das unmittelbar nach einem ungeplanten Neustart erstellt wird. Änderungen, die nicht auf die Festplatte geschrieben wurden, gehen verloren.

Kundendaten: ShadowProtect-Image-Dateien, Snapshots und zugehörige Daten, die einem Kunden gehören, und die direkt vom Kunden an die Cloud übertragen werden müssen.

Rechenzentren: In Verbindung mit StorageCraft-Cloud-Services bezeichnet dieser Begriff Einrichtungen, einschließlich primärer und sekundärer Rechenzentren, die von StorageCraft angemietet wurden, um Rack- und Raumflächen sowie die erforderlichen Anschlüsse bereitzustellen (Ping, Power & Pipe), mit dem Ziel, Data-Hosting, Data-Colocation und andere Cloud-Services zu erbringen. 

Gerät: In Verbindung mit StorageCraft-Cloud-Services, die Darstellung der lokalen (physischen oder virtuellen) Maschine eines Kunden in der Cloud. Die Darstellung wird aus den Backups der Kundenmaschine konstruiert, die von ImageManager zur Cloud repliziert wurden.

Differenzielle Image-Datei: Eine Backup-Datei mit den Festplattensektoren, die sich seit der Erstellung der Basis-Image-Datei durch ShadowProtect geändert haben. Die Erstellung einer differenziellen Image-Datei dauert in etwa so lange wie die einer Basis-Image-Datei, sie ist jedoch kleiner. Zur Wiederherstellung eines Laufwerks (oder von Dateien und Ordnern) benötigen Sie die Basis-Image-Datei und die zugehörige differenzielle Image-Datei, um den Computerzustand zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherzustellen.

DiffGen: Ein automatisierter Prozess, bei dem ShadowProtect eine differenzielle Image-Datei (diffgen) erstellt, wenn das Programm eine Unterbrechung in einer geplanten inkrementellen Kette feststellt. Im Rahmen des diffgen-Prozesses wird der aktuelle Zustand des Volumes mit der letzten inkrementellen Datei verglichen, um dann ein neues inkrementelles Backup in der Kette zu erstellen. Siehe auch Inkrementelles Backup.

Disaster Recovery: Die Fähigkeit, die Auswirkungen von Unterbrechungen auf die IT (wie Datenverlust oder Ausfallzeiten) zu lindern, die aufgrund von Naturkatastrophen, Systemfehlfunktionen, Benutzerfehlern oder bösartigen Angriffen eintreten können. Zu einer typischen Disaster Recovery-Strategie gehören Verfahren für Replikation und Backup/Wiederherstellung.

Fehlerhafter Herunterfahrzustand: Der Herunterfahrzustand einer Datenbank wird als fehlerhaft bezeichnet, wenn die Datenbankdateien nicht korrekt vom Protokollstream getrennt wurden. In der Regel müssen Sie in dem Fall zuerst die Datenbankdateien reparieren oder wiederherstellen, damit Sie die Datenbank wieder starten können.

Festplattengerät: Ein lokal zugängliches Festplattenlaufwerk, einschließlich lokal angehängter USB- oder FireWire-Festplattenlaufwerke, und Netzwerklaufwerke wie SAN, NAS, iSCSI, SCSI, USB oder FireWire.

Treiber: Ein Programm, das mit einem bestimmten Gerät oder einer bestimmten Software interagiert. Der Treiber stellt eine gemeinsame Schnittstelle für das Gerät oder die Software bereit, sodass dieses/diese für andere Computersysteme und den Benutzer zugänglich ist.

Laufwerkbuchstabe: Siehe Als Laufwerksbuchstabe bereitstellen.

Dynamische Festplatte: Eine physische Festplatte, die Funktionen enthält, die Basisfestplatten nicht enthalten (siehe Basisfestplatte), z. B. Unterstützung von Volumes, die über mehrere Festplatten verteilt sind. Dynamische Festplatten verwenden eine verborgene Datenbank, mit der sie Informationen zu dynamischen Volumes auf der Festplatte und anderen dynamischen Festplatten auf dem Computer nachverfolgen.

Verschlüsselung: Ein Verfahren, das den Inhalt einer Datei unlesbar macht. Der Inhalt kann nur gelesen werden, wenn der zugehörige Entschlüsselungsschlüssel eingegeben wird.

Endpunkt: Ein System (Gerät oder virtuelle Maschine) am Ende einer Netzwerkübertragungsverbindung. Dabei handelt es sich insbesondere um ein System, auf dem ShadowProtect und/oder ShadowControl CMD installiert ist.

Vollständige Image-Datei: Backup-Datei, die eine Kopie aller verwendeten Sektoren eines Festplattenlaufwerks enthält. Diese Image-Datei enthält alle Daten des Computers, einschließlich Betriebssystem, Anwendungen und Datendateien. Dieser Begriff wird manchmal anstelle des Begriffs Basis-Image-Datei verwendet. Allerdings handelt es sich bei der Basis-Image-Datei um ein vollständiges Image, das zum Starten einer inkrementellen Kette verwendet wird. Siehe Basis-Image-Datei.

Festplatte: Ein elektromagnetisches Speichergerät, auf dem Daten gespeichert werden, die dann auf einem Computer verfügbar sind; manchmal auch als Plattenlaufwerk oder Festplattenlaufwerk bezeichnet.

Hardware-unabhängige Wiederherstellung (HIR): Die Fähigkeit, ein Systemvolume mithilfe von ShadowProtect auf einer anderen Hardware wiederherzustellen.

HeadStart Restore (HSR): Die Fähigkeit, mithilfe von StorageCraft® HeadStart Restore®  mit der Wiederherstellung einer großen Backup-Image-Kette zu beginnen, während ShadowProtect weiterhin inkrementelle Backup-Image-Dateien zu dieser Image-Kette hinzufügt. Dadurch reduziert sich die benötigte Zeit für die Wiederherstellung eines großen Volumes von Tagen oder Wochen auf Minuten oder wenige Stunden.

Host: Ein Knoten in einem Netzwerk, auf dem sowohl Server- als auch Client-Programme ausgeführt werden können, und der mehrere Benutzer und Geräte bedient.

Heißes Backup: Ein Backup-Image das erstellt wird, wenn ShadowProtect auf dem Standardbetriebssystem des Computers geladen wird. Ein heißes Backup erfordert die Verwendung eines Snapshot-Filtertreibers (siehe Snapshot).

Heiße Wiederherstellung: Die Wiederherstellung eines Backup-Images während der Computer oder Server eingeschaltet ist und läuft. Es ist nicht möglich, eine heiße Wiederherstellung eines Systemvolumes durchzuführen.

Image oder Image-Datei: Siehe Backup-Image-Datei.

Image-Kette: Die Basis-Image-Datei eines Volumes und alle inkrementellen Image-Dateien, die zur Wiederherstellung des Volumes zu einem bestimmten Zeitpunkt erforderlich sind. Siehe auch Image-Satz.

Image-Repository: Ein Speichergerät zur Aufbewahrung von Backup-Dateien eines oder mehrerer ShadowProtect-Jobs. In der Regel handelt es sich dabei um ein freigegebenes Gerät.

ImageReadyTMDienstprogramm der StorageCraft-Software, das Skripte plant und auf bereitgestellten Backup-Image-Dateien ausführt. In der Regel überprüft ImageReady die Integrität dieser Dateien, um die Wiederherstellungsfähigkeit sicherzustellen.

Image-Satz: Alle von ShadowProtect generierten Backup-Dateien eines bestimmten Volumes. Ein Image-Satz kann aus mehreren Image-Ketten bestehen.

Inkrementelle Image-Datei: Auch als inkrementelles Backup bezeichnet, Backup-Dateien, in denen die Sektoren enthalten sind, die sich seit der Erstellung des letzten inkrementellen Backups geändert haben. Inkrementelle Images können relativ schnell erstellt werden, und sie sind kleiner als Basis-Image-Dateien oder differenzielle Image-Dateien. Zur Wiederherstellung eines Laufwerks (oder von Dateien und Ordnern) benötigen Sie die Basis-Image-Datei und die zugehörigen inkrementellen Image-Dateien, um den Computerzustand zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherzustellen. 

intelligentFTP (iFTP): Ein optionales Tool, das für ImageManager verfügbar ist; es verbessert die Übertragungsleistung und Nutzbarkeit über Standard-FTP für die Durchführung von Remote-Replikationen von Backup-Dateien.

ISO (.iso): Ein Dateityp, der zur Erstellung lesbarer CD-Datenträger verwendet wird. Er basiert auf der ISO-9660-Spezifikation der International Standard Organization für die Datenspeicherung auf optischen Datenträgern.

Großblockgerät (Large Block Device, LBD): Auch bekannt als 4K- oder 4Kn-Gerät (für 4K nativ) oder Advanced Format (AF)-Speichergerät, das mit 4.096 Byte pro Sektor formatiert ist. Ältere Geräte hingegen basieren auf einem Format mit 512 Byte pro Sektor.  LBD-Geräte (LBD; Large Block Device), die die ältere 512 Byte/Sektor-Spezifikation emulieren, werden als Advanced Format 512e bezeichnet.

Volume sperren: Eine Anforderung der Software, um exklusiven Zugriff auf ein bestimmtes Laufwerk zu erhalten. Durch das Sperren des Volumes wird verhindert, dass andere Softwareprogramme das Dateisystem ändern oder Dateien öffnen können, während die Image-Datei beschrieben wird.

Verwalteter Ordner: Ein lokaler Ordner oder Remote-Ordner, der gemeinsam von ShadowProtect und ImageManager verwendet wird. ShadowProtect erstellt Backup-Image-Dateien und legt diese in einem benutzerdefinierten Ordner ab. ImageManager verwaltet die Backup-Image-Dateien in dem benutzerdefinierten (verwalteten) Ordner basierend auf den vom Benutzer ausgewählten Richtlinien für Validierung, Replikation und Aufbewahrung.

Microsoft VolSnap: Geschützte Snapshot-Technologie von Microsoft. Auch ein Windows-Treiber, der für VSS-Vorgänge verwendet wird.

Microsoft Volume Shadow Copy Service (VSS): Die Backup-Infrastruktur für Microsoft Windows XP-, Microsoft Windows Server 2003- und spätere Betriebssysteme sowie ein Mechanismus für die Erstellung konsistenter zeitpunktorientierter Datenkopien. VSS erstellt Snapshots, indem Geschäftsanwendungen, Dateisystemservices, Backup-Anwendungen, Fast Recovery-Lösungen und Speicherhardware koordiniert werden.

Als Laufwerksbuchstabe bereitstellen: Ein Prozess, bei dem Volumes (aktive primäre Partitionen und logische Partitionen) im Root-Namespace eines Microsoft-Betriebssystems eine bestimmte Buchstabenbezeichnung zugewiesen wird. Im Gegensatz zu Bereitstellungspunkten (siehe Bereitstellungspunkt) lässt die Zuweisung eines Laufwerkbuchstaben nur Buchstaben im Namespace zu. Diese stellen ausschließlich Volumes dar. Bildlich ausgedrückt: Bei dem Prozess werden die Wurzeln des Waldes benannt, der das Dateisystem darstellt (dabei entspricht jedes Volume einem unabhängigen Baum dieses Waldes).

Bereitstellungspunkt: Ein Verzeichnis auf einem Volume, das von einer Anwendung verwendet werden kann, um ein anderes Volume bereitzustellen (zu „mounten“). Für Bereitstellungspunkte gilt die Begrenzung bezüglich des Laufwerksbuchstabens nicht (siehe Als Laufwerksbuchstabe bereitstellen). Sie ermöglichen eine logischere Strukturierung der Dateien und Ordner.

Bereitgestelltes Volume: Die Fähigkeit, ein Backup-Image zu erkennen und zu verwenden, das sich physisch an einer anderen Stelle des Netzwerks befindet. Wenn das Backup-Image bereitgestellt wurde, wird es wie ein Volume angezeigt, und es verhält sich, als wäre es Teil des lokalen Computersystems. Bereitgestellte Volumes können Lese- und Schreibvorgänge durchführen, sodass der Benutzer vorhandene Image-Dateien aktualisieren, nach Viren oder Schadsoftware suchen und die Image-Datei reparieren kann.

Bereitsteller: Die ShadowProtect-Software, die zum Bereitstellen einer Backup-Image-Datei verwendet wird.

Network Attached Storage (NAS): Computerdatenspeicher auf  Dateiebene, der mit einem  Computernetzwerk verbunden ist und auf diese Weise einer Gruppe von Clients den Zugriff auf Daten ermöglicht. NAS fungiert nicht nur als Dateiserver, sondern wurde für diese Aufgabe speziell von der Hardware, Software oder durch die Konfiguration dieser Elemente ausgelegt.

Knoten: Siehe Endpunkt.

Betriebssystem: Software, die alle anderen Programme auf dem Computer verwaltet, nachdem sie von einem Startprogramm in den Computer geladen wurde. Diese anderen Programme werden als Anwendungen oder Anwendungsprogramme bezeichnet.

Organisation: Höchste Gruppierungsebene für Endpunkte in einer CMD-verwalteten Umgebung. Organisationen können Sites enthalten. 

Partition: Der Anteil einer physischen Festplatte, der wie eine separate physische Festplatte funktioniert. Nach der Erstellung muss die Partition zuerst formatiert und ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen werden, damit Daten auf ihr gespeichert werden können. Auf Basisfestplatten können die Partitionen Basisvolumes enthalten, die wiederum primäre Partitionen und logische Laufwerke umfassen. Auf dynamischen Festplatten werden die Partitionen als dynamische Volumes bezeichnet, die einem der folgenden Typen angehören: Einfach, Striping, Verteilt, Gespiegelt und RAID-5 (Striping mit Parität).

Zeitpunktbasiertes Backup: Eine Backup-Routine, mit der Sie eine Datei, einen Ordner oder das gesamte System wiederherstellen können, sodass der Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder vorhanden ist. Zeitpunktbasierte Backups werden häufig dazu verwendet, einen Computer nach einem Problem wieder auf einen bestimmten Zeitpunkt zurückzusetzen.

Primäres Rechenzentrum: Im Zusammenhang mit StorageCraft-Cloud-Services entspricht dies dem Ort (in der Cloud), an dem ImageManager Cloud-Service-Backups repliziert. Siehe auch Sekundäres Rechenzentrum.

Geschützte Volumes: Volumes, die der Benutzer für ein Backup durch ShadowProtect ausgewählt hat.

Bereinigen: Siehe Speicherplatzausschluss.

RAID: Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten (Redundant Array of Independent Disks). Eine Kombination aus Festplattenlaufwerken, die gemeinsam eine bessere Leistung und Fehlertoleranz ermöglichen. Es gibt viele verschiedene RAID-Level. Am häufigsten werden die Level 0, 1 und 5 verwendet:

  • Level 0: Striping ohne Parität (Blöcke der einzelnen Dateien werden auf mehrere Festplatten verteilt).
  • Level 1: Festplattenspiegelung oder Duplexfunktion.
  • Level 5: Striping auf Blockebene mit verteilter Parität.

Echtzeit: Eine Ebene der Reaktionsfähigkeit eines Computers, die der Benutzer als nahezu unmittelbar wahrnimmt. Sie ermöglicht es dem Computer außerdem, mit einem externen Prozess, z. B. einem Backup, Schritt zu halten.

Recovery Environment: Siehe StorageCraft Recovery Environment .

Remote-Computer (Knoten): Ein Computer, der sich physisch an einem anderen Ort des Netzwerks befindet, auf den aber über einen lokalen Computer zugegriffen werden kann.

Repository: Siehe Image-Repository

Wiederherstellen: Das Abrufen von Computerdaten aus einer zuvor gespeicherten Backup-Image-Datei.

Geplanter Job: Ein Job, der auf der ShadowProtect-Oberfläche erstellt wurde. Mithilfe von geplanten Jobs können ShadowProtect-Backup-Ereignisse automatisch erfolgen.

Sekundäres Rechenzentrum: Im Zusammenhang mit StorageCraft-Cloud-Services bezeichnet dies den Ort, an dem die Kundendaten gespeichert werden, nachdem sie von einem primären Rechenzentrum gespiegelt wurden. Das sekundäre Rechenzentren befindet sich immer in einer anderen geographischen Region als das primäre Rechenzentrum. Dadurch wird sichergestellt, dass sich eine Katastrophe im primären Rechenzentrum nicht auch auf das sekundäre Rechenzentrum auswirkt.  Bei einem Ausfall des primären Rechenzentrums wird dem Kunden über das sekundäre Rechenzentrum die gleiche Servicegüte zur Verfügung gestellt, wie über das primäre Rechenzentrum.

Seed-the-Cloud: Im Zusammenhang mit StorageCraft-Cloud-Services bezeichnet dies den Prozess, bei dem die anfänglichen Backup-Daten des Kunden in das primäre Rechenzentrum kopiert werden. Aufgrund der anfänglichen Größe der Dateien werden die Backup-Images nicht über das Netzwerk repliziert, sondern auf ein physisches „Seed-Laufwerk“ übertragen. Das sogenannte „Seeding“ besteht aus folgenden Schritten: 1) Befüllen eines USB-Seed-Laufwerks (ImageManager kopiert die Backup-Dateien in das Laufwerk), 2) Versenden des Laufwerks an StorageCraft und 3) Kopieren der Daten auf dem Seed-Laufwerk in die Cloud-Server des Rechenzentrums durch StorageCraft. Das Seeding kann auch zeitgleich mit dem Hochladen späterer inkrementeller Backups zu Cloud-Services erfolgen.

Service: Programme, Routinen oder Prozesse, die eine bestimmte Systemfunktion durchführen, um andere Programme zu unterstützen. Dies erfolgt insbesondere auf niedriger (hardwarenaher) Ebene.

ShadowStream: Ein optionales, leistungsstarkes Übertragungs-Tool für die Remote-Replikation von Backup-Dateien mithilfe von ImageManager. ShadowStream bietet eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit über das herkömmliche FTP.

Site: Eine Untergruppierung von Endpunkten innerhalb einer Organisation in einer CMD-verwalteten Umgebung. Siehe Organisation.

Snapshot: Ein Backup-Typ, bei dem eine zeitpunktbasierte Ansicht eines Volumes wiedergegeben wird. Wenn Sie ein Backup oder ein geplantes Backup durchführen, verwendet ShadowProtect entweder den StorageCraft Volume Snapshot Manager (VSM) oder den Microsoft Volume Shadow Copy Service (VSS), um einen Snapshot des Volumes zu erstellen. Änderungen am Volume, die nach dem Erstellen des Snapshots erfolgen, sind nicht im Backup enthalten. Siehe auch StorageCraft-Cloud-Backup-Image-Dateien.

Verteilter Image-Satz: Zur einfacheren Archivierung (z. B. auf CD oder DVD) kann ShadowProtect eine große Backup-Image-Datei in mehrere kleinere Dateien unterteilen, die als verteilter Image-Satz bezeichnet werden.

.spf: Dateierweiterung, mit der eine vollständige Image-Datei oder Basis-Image-Datei von ShadowProtect gekennzeichnet wird.

.spi: Dateierweiterung, mit der eine inkrementelle oder differenzielle Image-Datei von ShadowProtect gekennzeichnet wird.

.sp (Zahl): Dateierweiterung, mit der eine ShadowProtect-Image-Datei gekennzeichnet wird, die über mehrere Dateien verteilt ist. Die Zahl nach der Erweiterung .sp bezeichnet die Sequenz der Datei in der Gruppe der Dateien, auf die die Image-Datei verteilt ist.

Speicherplatzausschluss: Reduzierung der Größe einer Backup-Image-Datei und/oder Konsolidierung von Dateien durch Ausschließen von freiem Speicherplatz aus dem Backup-Image. Diese Funktion ist derzeit in ShadowProtect und ImageManager verfügbar. Im Image-Konvertierungs-Tool ist sie nicht verfügbar.

Verteilter Image-Satz:Eine große Backup-Image-Datei, die von ShadowProtect zur einfacheren Archivierung in mehrere kleinere Dateien unterteilt wurde. Durch Verteilen des Image-Satzes können Sie die Backup-Image-Datei auf einem austauschbaren Datenträger speichern, z. B. auf einer CD oder DVD.

Storage Area Network (SAN): Ein dediziertes Netzwerk, das den Zugriff auf konsolidierte Datenspeicher auf Blockebene ermöglicht.

StorageCraft-Cloud-Backup-Image: Ein von StorageCraft verwendetes Dateiformat zum Speichern von Backup-Images in der StorageCraft-Cloud. Beim Replizieren zur Cloud werden alle standardmäßigen StorageCraft-Dateien in das Format StorageCraft-Cloud-Backup-Image konvertiert.

Hinweis: Cloud-Images sind etwas größer als lokal verwaltete Images. Das liegt daran, dass die in der Cloud gespeicherten Images aus Sicherheitsgründen erst nach dem Verschlüsseln komprimiert werden. Normalerweise komprimiert ShadowProtect Backup-Images (außerhalb der Cloud) bevor sie verschlüsselt werden. Die Cloud-Images sind also etwas größer als die lokalen Backup-Images. Im Vergleich zum Computer, für den das Backup durchgeführt wird, sind sie Cloud-Images jedoch kleiner.

StorageCraft Recovery Environment: Eine sekundäre Startumgebung (oder Betriebssystem), die dem Benutzer die erforderliche Funktionalität für den Zugriff auf und die Wiederherstellung von Backup-Image-Dateien auf einem Netzwerk bietet. Diese Umgebung wird in der Regel dann verwendet, wenn ein Laufwerk nicht innerhalb von Windows wiederhergestellt werden kann, oder wenn ein Computerausfall so schwerwiegend war, dass die gesamte Festplatte wiederhergestellt werden muss.

Superadmin: Oberste Administrationskontoebene auf einer StorageCraft ShadowControl Appliance. Der Superadmin verwaltet alle anderen Administrationskonten, die in der ShadowControl-Umgebung definiert sind.

Systemausfallzeit: Länge des Zeitraums, in dem ein Server oder PC offline und für den Benutzer nicht verfügbar ist. Man spricht in dem Zusammenhang davon, dass das System nicht produktiv ist.

Systemvolume: Das Volume, in dem die Startdateien gespeichert sind, die zum Laden eines Betriebssystems benötigt werden. In der Regel handelt es sich dabei um Volume C:.

Taskleistensymbol: Eine grafische Darstellung eines Computerprogramms oder einer Anwendung. Beispiel: ShadowProtect verfügt über ein Taskleistensymbol, über das der Benutzer Informationen zum Programm abrufen kann. Taskleistensymbole befinden sich in der Windows-Taskleiste.

UNC (Universal Naming Convention): Eine Methode zur Identifizierung von Ordnern, Dateien und Programmen auf einem Netzwerk-Computer. Ein UNC-Pfad beginnt mit zwei Rückwärts-Schrägstrichen,
gefolgt von Servername, Freigabename, Verzeichnis und Dateiname. Beispiel: \\Servername\Freigabename\Backup-Name.spi.

Ungeschützte Volumes: Volumes, die nicht durch ShadowProtect geschützt werden.

Benutzeroberfläche: Die Bereiche eines Computersystems, mit denen der Benutzer interagiert (Bildschirm, Tastatur, Maus usw.) sowie der Bereich eines Softwareprogramms, der die Eingaben des Benutzers akzeptiert und darauf reagiert. Siehe auch „Arbeitsbereich für Benutzer von Cloud-Services“.

Virtual Private Network (VPN): Ein privates Datennetzwerk, das die öffentliche Telekommunikationsinfrastruktur nutzt. VPNs gewährleisten den Datenschutz durch die Verwendung von Tunneling-Protokollen, Verschlüsselung und anderen Sicherheitsverfahren.

VirtualBoot: Die Fähigkeit von ShadowProtect, eine virtuelle Maschine anhand einer vorhandenen Backup-Image-Kette zu erstellen. Nach dem Starten mithilfe von VirtualBoot ermöglicht die virtuelle Maschine (VM) den uneingeschränkten Zugriff auf die Daten, Anwendungen und Services, die vom ursprünglichen System bereitgestellt werden. Der Zustand entspricht dabei dem des letzten, in der VM enthaltenen inkrementellen Images.

Virtuelles Volume: Ein lokal referenziertes Volume, das physisch nicht im System vorhanden ist. ShadowProtect setzt virtuelle Volumes ein, um für den Schutz von Computersystemen zu sorgen.

Volume: Ein Speicherbereich auf einer Festplatte. Ein Volume wird mithilfe eines Dateisystems formatiert, z. B. einer Dateizuordnungstabelle (FAT) oder NTFS. In der Regel ist dem Volume ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen. Eine Festplatte kann über mehrere Volumes verfügen. Volumes wiederum können über mehrere Festplatten verteilt sein.

Vsnap VSS (oder vsnapvss): Ein ausführbarer StorageCraft-Treiber, der von ShadowProtect installiert und ausgeführt wird, um Snapshots von Volumes zu erstellen.

VSS: Siehe Microsoft VSS.

VSS-Aware: Eine Anwendung, die mit dem Microsoft Volume Shadow Copy Services (VSS)-Framework kompatibel ist und konsistente Daten-Backups ermöglicht.

Arbeitsbereich: In Verbindung mit StorageCraft-Cloud-Services bezeichnet der Arbeitsbereich die Gesamtheit aller Benutzeroberflächen, die für die Interaktion mit den Services verwendet werden. Der Arbeitsbereich für Cloud-Services besteht aus ShadowProtect, ImageManager und dem StorageCraft-Portal.

 

 

 

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